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Rezensionen

Die Erfindung von Liebe und Tod

„Nichts ist gewiss oder anders herum: alles ist möglich. Alles, was man zu erfassen und zu begreifen meint, wird sofort wieder erschüttert. Die umfassende Verunsicherung ist die Hauptbewegung, die durch den Text geht. Demgegenüber steht eine immer wieder bestechende grosse Klarheit und Einfachheit der Sätze selbst. Die kleinsten Einheiten des Textes ruhen in sich selbst, in klarer Schönheit, jenseits von Erschütterbarkeit. Erst die Verbindung zwischen ihnen ergibt wieder das Netz der unendlichen Analogien, die unendlich komplexe Struktur – das Geheimnis, das einmal mehr eine innere Mitte von Gabrielle Alioths Büchern bildet.„ (St. Galler Tagblatt, Herbst 2003, Bernadette Conrad)


„Sprachlich vollendet und durchgehend melancholisch vernebelt sie die Grenze zwischen Wirklichkeit und Fiktion. Sie animiert zu tiefschürfenden überlegungen über Liebe und Tod und erzeugt einen Sog, der bis zum Ende zieht.„ (Berner Zeitung, 28. August 2003, Renate Dubach)


„Sie kümmert sich weder um literarische Moden noch um aktuelle oder gar zeitgenössische Themen. Seit ihrem ersten, 1990 erschienenen Roman „der Narr„ geht die in Irland lebende Schweizer Autorin Gabrielle Alioth unbeirrt ihren Weg. Alle paar Jahre erscheint ein hochgradig verdichtetes, kompromissloses Werk ...
Aber Gabrielle Alioth interessiert sich nicht für Leser. Sie interessiert sich für Literatur. Und diese stellt sie wie eine Marmorstatue kühl in die Vitrine. Wer lesen will, wird lesen.„ (Peter Klein im ORF, Dezember 2003)


„Liebesgeschichte und historischer Roman, Krimi und Zeitphilosophie, Reflexion über das Schreiben: Gabrielle Alioth vereint viele Elemente zu einem komplexen Text. (...) In diesem Buch, das auch – von Märchen bis Macbeth – eine Fülle literarischer Spiegelungen bietet, verschwindet die Erzählerin allmählich in ihrem Text: Die Statue hat Pygmalion zu ihresgleichen gemacht.„ (Der Bund, 10. Januar 2004, Irène Bouquin)


„Leicht hat es Gabrielle Alioth ihrem Publikum nie gemacht.
Das reizvolle an diesem Verwirrspiel nun aber ist, dass Alioths Sprache vom Anfang bis zum Ende schlicht und präzise wirkt, der Erzählton unaufgeregt bleibt ... ein eigenwilliges Lesevergnügen.„ (NZZ, 24. Februar 2004, Gieri Cavelty)



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