Romane Kinderbücher Weitere Publikationen Leseproben News & Termine Links & Kontakt

Rezensionen

Die griechische Kaiserin

Ein Stück gelebte Geschichte. Theophanu bleibt auch nach der Darstellung ihres Lebens durch die Autorin eine mystische Persönlichkeit. Gabrielle Alioth gibt zwar Antworten auf alle Fragen, sie entzaubert die fremde Kaiserin aber nicht. Gerade dadurch bleibt Die griechische Kaiserin ein Buch, das man nicht so schnell vergisst.
Rita Dell`Agnese in: histo-couch.de, März 2011

Einfühlsam, anschaulich und vielschichtig beschreibt Gabrielle Alioth unterschiedlichste menschliche Schicksale vor dem Hintergrund einer Epoche des Wandels und der Unsicherheit.
Andrea Bollinger in: Basler Zeitung, 5. April 2011

Die griechische Kaiserin hat mir sehr gut gefallen. Man lernt viel über das Leben am Hof und über die Kräfteverhältnisse im damaligen Europa. (...) Für mich sind die Szenen in dem Roman, wo Weltgeschichte plötzlich sehr persönlich wird, die eindrücklichsten.
Luzia Stettler in: DRS1 Buchzeichen, 1. April 2011

Die Autorin erweist sich als eine profunde Kennerin einer Epoche, die im allgemeinen Bewusstsein eher eine untergeordnete Rolle spielt.
Heinrich Boxler, 2. April 2011

Gabrielle Alioths historischer Roman stellt die mächtigste Frau ihrer Zeit ganz als Handelnde ins Zentrum- Die Geschichte ist hervorragend recherchiert und wunderbar zu lesen.
Buchtipp in: 20 Minuten, 26. April 2011

Mit psychologischem Feingefühl und Delikatesse durchleuchtet Gabrielle Alioth das Denken und Fühlen ihrer Protagonistin - ihre geheime (historisch zwar nicht verbriefte) Liebe zu dem empfindsamen Herzog von Schwaben etwa - und begleitet sie bei deren diplomatischen, von List und Raffinesse gesteuerten Schachzügen; meisterlich geschildert ist die Annäherung an die einstmals gehasste, missgünstige Schwiegermutter. Sie versteht es sogar, die sinistren Motive von Theophanus Feinden in durchaus zweckrationalem Licht erscheinen zu lassen.

Reizvoll ist die dreifach gebrochene Erzählperspektive des Romans. Zwischen langen auktorialen, in der Sprache von heute gehaltenen Passagen gibt die Autorin dem "Leben von unten" eine Stimme. In Gestalt der Kinderfrau Theophanus fällt der Blick auf Armut, Schmutz, Plünderungen und die rohe Gewalt des Krieges. Die inneren Monologe des Astrologen Stephanos schließlich, zwischen Märchenton und aphoristischer Knappheit pendelnd, versehen den Roman mit jener Hellsicht, die ihn um einiges über die handelsübliche Ware hinaushebt.
Edelgard Abenstein im Deutschlandradio, 17. Mai 2011

(...) Gabrielle Alioth ist eine fantastische Erzählerin und sorgfältig in der Recherche historischer Fakten. (...) Eine aufregende Zeit wird aufregend lebendig.
Susanne von Mach in Main-Echo, 28./29. Mai 2011

Ein Buch wie ein dicht gewobener Orientteppich.
Tina Uhlmann in Berner Zeitung, 7. Juli 2011

Ohne sich durch den doppelten Verlust ihres Geliebten und ihres Mannes beirren zu lassen, weiss Theophanu dank ihrem politischen Geschick den Thron in der direkten Linie zu erhalten: Interimistisch übernimmt sie die Herrschaft und wird auch als allein herrschende Regentin anerkannt. Von der «Griechin» wird sie zur «griechischen Kaiserin» (...) Der Roman rundet ein vielschichtiges Gemälde einer in jeder Beziehung fernen Epoche ab.
Sibylle Saxer in NZZ, 16. Juli 2011

Ein politisches wie emotionales Auf und Ab erwartet den Leser bei diesem spannenden Einblick in Theophanus Leben als Kaiserin. (...) Die griechische Prinzessin erwartet an der Seite von Otto II. kein einfaches Leben, doch sie meistert es pflichtbewusst. Geschichtsinteressierte Leser können sich davon und von der damaligen Zeit in diesen dichten und flott geschriebenen historischen Roman ein eigenes Bild machen.
lernklick.de, 17. August 2011

Es ist zwar keine leichte Sommerlektüre, die man sich hier vornimmt, aber dafür, wenn man sich darauf einlässt, ein unvergessliches Erlebnis, bei dem man tief in die Geschichte eindringen kann.
g-geschichte.de, 1. Dezember 2011

Eine Ausnahme auf dem überbordenden Markt an historischen Romanen! Für alle Bestände zu empfehlen.
Günter Bielemeier, in Buchprofile/Medienprofile Jg.56/2011, Heft 3

Zurück